buddY-Projekte

Das buddY-Programm trägt dazu bei, dass Schule neben einem Ort der Wissensvermittlung auch eine zentrale Einrichtung für den Erwerb sozialer, emotionaler und kognitiver Kompetenzen sowie gelebter demokratischer Werte ist. Schüler/innen erleben Selbstwirksamkeit. Sie erfahren, dass ihr eigenes Handeln positiv auf sie selbst und andere wirkt. Dadurch sind sie in der Lage, selbständig Aufgaben zu bewältigen und Konflikte zu lösen. Das macht sie stark und steigert ihr Selbstwertgefühl. Lehrer/innen werden nachhaltig entlastet, da die Schülerinnen und Schüler Aufgaben und Probleme untereinander eigenständig bewältigen. Das buddY-Programm verbessert so das Klassenklima und das Lernverhalten der Schülerinnen und Schüler. Unsere Schule steigert durch das buddY-Programm ihren Wert als Lern- und Lebensort: Das soziale Klima an Schulen wird nachhaltig gestärkt, Lehrkräfte und Schülerschaft gestalten ihre Schule gemeinsam. Gleichzeitig bietet das buddY-Programm einen Ansatz zur Schulentwicklung.

Das buddY-Programm arbeitet mit einem Multiplikatoren-Ansatz: Um die Schülerinnen und Schüler zu erreichen, bildet der buddY E.V. Lehrer/innen und pädagogische Fachkräfte zu buddY-Coaches aus. Sie tragen die buddY-Idee zu ihren Schülern und geben den Anstoß zur Umsetzung von Praxisprojekten.

Das buddY-Programm ist derzeit Schulprogramm in Niedersachsen, Berlin, Hessen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen. Insgesamt haben bundesweit inzwischen 1.200 Schulen ein buddY-Training absolviert. Darunter ist auch die Freiherr-vom-Stein Schule Immenhausen.

Alle Schulen und ihre Projekte finden Sie hier. In der Datenbank können Sie auch mit der Ortskennung „Immenhausen“ leicht unsere Schule finden: http://www.buddy-ev.de/buddy-programm/buddy-programm-bundesweit/

 

Unsere buddY-Projekte

 

Streitschlichter

Kooperationen: Kulturelle Einrichtungen

Struktur: AG

Anwendungsebenen: Schüler helfen Schüler (Peer-Helping), Schüler beraten andere Schüler (Peer-Counseling)

Klassenstufen: 9, 10

Projektidee: Soziale Kompetenzen der SchülerInnen zu nutzen, um das Klima in der Schule noch mehr zu verbessern. SchüerInnen mit in die Verantwortung nehmen.

Projektziele: Stärkere Identifikation mit Schule, Schülerinnen verbessern ihr Selbstwertgefühl, Erlernen Konflikte sprachlich zu lösen, positives Verstärken von Wertvorstellungen, Aufarbeiten von tiefer liegenden Problemen (Gefühle) und Schülerinnen übernehmen Vorbildfunktion.

Durchführung: Projekt steht auf drei Säulen: 1.Eintägiger Informationstag pro Klasse in den Jg. G und H8 und Jg. R9 (Mitte 2. Hj) 2.Zweitägige Streitschlichterausbildung der interessierten Schülerinnen aus den Informationstagen (Ende 2. Hj). Im anstehenden Schuljahr als Streitschlichter arbeiten, regelmäßig die AG besuchen und die wöchentliche Sprechstunde begleiten. Zu Beginn des neuen Schuljahrs Information an den neuen Jg. 5 durch Projektlehrer und Streitschlichter.

Projekterfolge: Verantwortungs- und Selbstbewusstsein wird gestärkt, Wir-Gefühl entsteht, Schule bekommt anderen Stellenwert, Vorbildfunktion wird bewusst wahrgenommen.

Auswirkungen: Schülerinnen suchen den Kontakt zu den Streitschlichtern und vertrauen sich an. Das Interesse an dieser Tätigkeit ist groß.

Projektfazit: Angewandtes soziales Lernen ist Orientierung für andere.

 

Schüler helfen Schüler im Unterricht

Projektidee: Soz. Lernen, Kommunikations- und Teamfähigkeit fördern.

Projektziele: Ausbau zu Sozialen Kompetenzen.

Projekterfolge: Die Basis ist gelegt und wird verfeinert

Auswirkungen: Ruhigere und zielstrebige Atmosphäre, nettes Arbeitsklima.

Projektfazit: Soziales Lernen als Entwicklungsprozess.

 

Busbegleiter

Kooperationen: Polizei

Klassenstufen: 8, 9, 10

Projektidee: Sicherheit an der Bushaltestelle und im Bus bei der Schülerbeförderung.

Projektziele: Förderung der sozialen Kompetenzen der Busbegleiter

Durchführung: Die Aufgabe der SuS ist es, Rangeleien und Konflikte an der Bushaltestelle und im Bus zu entschärfen und auf diese Weise vor allem für die jüngeren SuS die Fahrt angenehmer und sicherer z ugestalten.

 

Schulsanitäter

Struktur: AG

Klassenstufen: 8, 9, 10

Projektidee: Verletzten SuS zu helfen.

Projektziele: Verantwortung und soziale Kompetenz stärken

Durchführung: SuS absolvieren einen Erstehilfekurs (2 Tage, jeweils 6 Std). Es folgt der Schulsanitätslehrgang (5 Tage, jeweils 7 Stunden) mit theoretischer und praktischer Prüfung. Sehr anspruchsvoll. Teilnehmerurkunde als Schulsani bei Bestehen der Prüfung. (ABS nimmt Prüfung ab). In der Folge bestreiten die SuS den Dienst und Bereitschaft an allen Schultagen von der 1. bis 7. Stunde. Sie helfen verletzten Mitschülern, machen die Erstversorgung, rufen Krankenwagen oder veranlassen die Abholung durch die Eltern.

Projekterfolge: medizinische Erstversorgung an allen Schultagen, Zusammenhalt der Sanigruppe, Eigenverantwortung

 

Pilotprojekt Klassenpaten

(Text ist in Arbeit)