Leichter Übergang von der Grundschule

Die Schülerinnen und Schüler unserer neuen fünften Klassen kommen aus den Grundschulen Immenhausen, Holzhausen, Espenau und Reinhardshagen. Das Umfeld der jeweiligen Grundschule, die dortigen Räumlichkeiten und Organisationsformen und die Lehrerinnen und Lehrer waren ihnen vertraut und gaben Sicherheit.

Wir stehen vor der Aufgabe, den Übergang zu erleichtern und unsere neuen Schülerinnen und Schüler mit all dem Neuen vertraut zu machen, eine Lernatmosphäre zu schaffen, die Geborgenheit gibt und eine gute Grundlage für Lernen und Leistung bietet. Durch ein Bündel aufeinander abgestimmter Maßnahmen erleichtern wir unseren zukünftigen Schülerinnen und Schülern den Wechsel in eine neue, größere Schule. Lange vor dem Wechsel von der Grundschule in die Freiherr-vom-Stein-Schule haben Eltern und Kinder die Möglichkeit, an unseren Informationsveranstaltungen über Gestaltung und Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit in den jeweiligen Schulzweigen teilzunehmen und darüber hinaus ihre zukünftige Schule zu besichtigen.

Ständiger Kontakt und Erfahrungsaustausch mit den Grundschulen im Rahmen der Schulverbundsarbeit und gemeinsamer Fachkonferenzen, Informationsabende in den Grundschulorten, ein Tag der Information in der Freiherr-vom-Stein-Schule und der Hospitationsbesuch der vierten Klassen gegen Ende des zweiten Schulhalbjahres tragen zu einem sanften Übergang bei und verbinden die Grundschulen mit der Freiherr-vom-Stein-Schule.

Noch vor den Sommerferien werden mit den Grundschulen die neuen Klasseneinteilungen abgesprochen. Die Zusammenstellung der Klassen erfolgt auf Grund von Freundschaftsgruppen, die die Grundschullehrerinnen und -lehrer an die Zweigleiter der Freiherr-vom-Stein-Schule geben. Das bedeutet, dass unsere Schülerinnen und Schüler mit ihren engsten Freundinnen/Freunden und einer Reihe neuer Mitschülerinnen und Mitschüler eine neue Klasse bilden.

Am ersten Schultag eines Schuljahres begrüßen wir unsere neuen Schülerinnen und Schüler in einem von älteren Schülerinnen und Schülern mitgestalteten Gottesdienst in der Stadtkirche Immenhausen und einer im Anschluss daran stattfindenden kleinen Einschulungsfeier in der Schule. Danach wird der Schultag bis zur 6. Stunde von den Klassenlehrerinnen und -lehrern gestaltet.

In den nächsten Tagen der ersten Schulwoche ist noch kein Fachunterricht. In Form von Projekttagen lernen unsere neuen Schülerinnen und Schüler, begleitet durch die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, die neue Lernumgebung kennen, finden ihren Platz in der Gruppe und entwickeln Regeln zum Umgang miteinander und üben diese ein. Mit einer von Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer erarbeiteten Schulrallye (seit Schuljahr 2009/2010 ein mit Klassenlehrern und unserer Schulsozialarbeiterin erarbeitetes „Unglaubliches Spiel“) erkunden sie u.a. das Schulgelände genauer. Die ersten Stationsarbeiten in dieser Woche weisen auch schon auf methodische Verfahrensweisen hin, von der Gestaltung des Arbeitsplatzes bis hin zur Mappenführung.