Vertretungskonzept

Vorbeugende Maßnahmen gegen Unterrichtsausfall

Um den Unterrichtsausfall durch dienstlich verursachte Abwesenheiten von Lehrkräften möglichst gering zu halten, wird die Zahl der dienstlichen Abwesenheitstage einer Lehrkraft im laufenden Schuljahr begrenzt. Für Projekttage im Fachunterricht stehen – zusätzlich zu den feststehenden und im Jahresterminplan verankerten Veranstaltungen – 2 Tage pro Schuljahr zur Verfügung. Der Besuch von Lehrerfortbildungsveranstaltungen entspricht den gesetzlichen Vorgaben. Eine Konzentration auf einzelne Lehrkräfte ist zu vermeiden. Die Lehrkräfte achten darauf, dass sich planbare Abwesenheitstage (z.B. durch Fortbildungen) möglichst gleichmäßig auf die beiden Schulhalbjahre verteilen und keiner zeitlichen Häufung unterliegen.

 

Einsatz von Vertretungslehrkräften

Eine Lehrkraft erteilt bei Vertretungen in einer Klasse, die sie selber im Unterricht hat, i.d.R. ihr Fach in der Klasse, es sei denn, es liegen ausdrückliche Aufgabenvorschläge der abwesenden Lehrkraft vor. Werden klassenfremde Lehrkräfte für Vertretung eingeteilt, so werden vornehmliche solche eingeteilt, die die Fachbefähigung für den zu vertretenden Unterricht haben. In der aktuellen Pandemiezeit werden vorzugsweise Vertretungslehrkräfte eingesetzt, die in der Klasse selbst Unterricht haben.

Der Vertretungsunterricht wird nach den gesetzlichen Vorgaben und den ergänzenden Beschlüssen der Schulkonferenz erteilt. Nachmittagsunterricht sowie 6. und 7. Stunden können auf den Vormittag vorverlegt werden, um die Vertretung qualitativ sicherzustellen. Von dieser Regelung sind die Angebote aus dem Ganztagsangebot ausgenommen. Konkret:

Jg. 5-7:         Unterrichtsgarantie 2.-7. Stunde (Verlässliche Schule)

Jg. 8-10:       Unterrichtsgarantie 2.-5. Stunde

Die Klassenlehrer*innen bestimmen ihre persönlichen Vertreter*innen. Sie arbeiten in Teams zusammen und informieren sich nach Möglichkeit gegenseitig im Abwesenheitsfall über die Inhalte, die während der Betreuung durch eine Mitaufsicht bearbeitet werden sollen. Bei Vertretungsbedarf in einem Kurs des Wahlpflichtbereiches können die Kurse aufgelöst und die Schülerinnen und Schüler in den Klassenverbänden unterrichtet werden.

 

Betreuungs- und Vertretungskonzept mit Beschäftigten aus dem Vertretungspool

Die Vertretungskräfte im Pool der FvSS werden nach fachlicher Eignung und Befähigung gemäß § 15a Hessisches Schulgesetz (in der Fassung vom 1. August 2017) eingesetzt.

 

Wandertags- und Fahrtenregelung

Klassen- und Studienfahrten finden an der FvSS in folgenden Jahrgängen statt:

Jahrgang bzw. Schulzweig Art bzw. Ziel Zeitraum
Jahrgang 6 Jahrgangsfahrt August / September
Jahrgang 7 Schneesportwoche Berchtesgaden Februar
G8 und M9 Französisch-Austauschfahrt nach Montaigu bzw. Latein-Studienfahrt nach Trier März
G10, M10, P9 Studienfahrt nach Buchenwald oder Dachau März
P9, M10 und G10 Abschlussfahrt August / September
Schneesport-AG Österreich Januar

Bei der o.g. Fahrtenregelung sind die Klassen innerhalb eines Schulzweiges i.d.R. gemeinsam in derselben Unterkunft untergebracht.

An der FvSS gibt es pro Schuljahr zwei Studientage, an denen die Schülerinnen und Schüler häusliche Arbeitsaufträge (Nebenfächer) in selbstständiger Bearbeitung erledigen. Für Schülerinnen und Schüler, die an diesen Tagen nicht zu Hause bleiben können, wird in der Schule eine Betreuung angeboten.

Von den Wandertagen, die jeder Klasse pro Schuljahr zustehen, werden vier Schulwander- und Exkursionstage in einem Schuljahr für alle Klassen gemeinsam durchgeführt:

  • Variabel in der Zeit der Abschlussfahrten vor den Sommerferien (1.Hj.)
  • Variabel in der Zeit vor der Woche der Zeugnisausgabe (1.Hj)
  • In der Woche der Zentralen Abschlussprüfungen (Wander- bzw. Projekttag für die Prüfungsklassen)
  • Letzte Woche vor den Jahreszeugnissen.

Diese Schulwandertage beinhalten eine „Schlechtwetterregelung“, die besagt, dass bei widrigen Wetterverhältnissen kein Fach-, sondern Klassenlehrerunterricht stattfindet.

 

„Hitzefrei“- und Unwetterregelungen

An Tagen, an denen durch hohe Temperaturen im Schulgebäude der Unterricht erheblich beeinträchtigt wird, wird der Unterricht frühestens nach der 5. Stunde beendet. Eine ähnliche Situation gilt, wenn durch Unwetterwarnungen (z.B. Sturm, Schnee, Eisregen) die öffentlichen Verkehrsmittel eingeschränkt sind. Die Schülerinnen und Schüler werden in Abhängigkeit von den Busfahrzeiten unter der Voraussetzung der Zustimmung ihrer Erziehungsberechtigten (Abfrage zu Beginn eines jeden Schuljahres) früher oder später nach Hause geschickt. Die Schülerinnen und Schüler, die nicht vorzeitig nach Hause geschickt werden können oder dürfen, erhalten ein Betreuungs- bzw. Beschäftigungsangebot.