Vorbemerkung zum neuen Konzept

Unsere Schule. Neu denken. Konzept zur Weiterarbeit als ganztägig arbeitende Schule im Profil 2 der Freiherr-vom-Stein-Schule Immenhausen im Programm Hessische Ganztagsschulen

Seit Jahren ist unsere Schule Ganztagsschule mit „offenem Angebot“ im sogenannten „Profil 2″. Das heißt, dass wir an fünf Tagen Mittagessen, pädagogische Mittagsbetreuung mit Hausaufgabenhilfe sowie AG-Angebote anbieten. Die Teilnahme ist dabei komplett freigestellt. Diese offene Konzeption mit viel Wahlfreiheit wollen wir beibehalten und legen den schulischen Gremien diese Beschlussvorlage vor. Wir müssen unser Konzept aber anpassen, denn alle Ganztagsschulen in Hessen sind aufgefordert,  ihre Angebote zu überprüfen und zu entscheiden, ob sie im jeweiligen Profil bleiben wollen. Dem Land Hessen und dem Schulamt sind dabei wichtig, dass die Mischung aus Unterricht, Förderung und Freizeit gut verzahnt ist. Ganztagsschule mit offener Konzeption heißt nicht nur, dass wir über die Angebote nach Unterrichtsende nachdenken, vielmehr alles verbinden und so verzahnen, dass der Lern- und Bildungserfolg, aber auch das Wohlfühlen der Schülerinnen und Schüler insgesamt möglichst optimal sind. Damit wir dies angesichts veränderter Erwartungen an Förderung und Übung im Unterricht, einem oft prall gefüllten Terminkalender von Eltern und Kindern und neuen erzieherischen wie pädagogischen Herausforderungen weiterhin schaffen, haben wir alles auf den Prüfstand gestellt und dabei ein neues Konzept entwickelt.

weg der entscheidung

Begonnen hat die Evaluations- und Konzeptarbeit im 1. Oktober 2012 mit einem „Pädagogischen Tag“ Dort wurde die Arbeitsgruppe „Ganztag“ gegründet. Der Ist-Stand der Ganztagsangebote wurde dabei erarbeitet. Von Oktober 2012 bis Februar2013 tagte dieser Arbeitgruppe mit den Kolleginnen und Kollegen Leitschuh, Schäfer, Eck, Köhling, Döring und Noll. Am 5. Februar 2013 folgte ein weiterer „Pädagogischer Tag“, an dem auch eine Verzahnung mit der Arbeitsgruppe „Förderkonzept“ stattfand. Die Arbeitsgruppe legt erste Überlegungen zur Reduzierung und Veränderung von Hausaufgaben vor. Im März und April 2013 wird dies vertieft und erste Reaktionen aus Eltern- und Schülerhaft ebenso eingearbeitet, wie auch Rückmeldungen der Kolleginnen und Kollegen. Deutlich wurde dabei die Grundentscheidung, dass wir im Profil 2 weiter arbeiten wollen. Eine gebundene Form wurde von allen Seiten für den Schulstandort Immenhausen nicht gewünscht, die Freiwilligkeit wurde betont, da hier ein ausgeprägtes Vereinsleben und weitere Entfernungen im Schulbezirk u.a. gegen eine Ganztagsschule nach dem Profil 3 und damit einer verpflichtenden täglichen Teilnahme sprachen. Am 8. April 2013 wurde eine erste Fassung des Konzeptes in der Gesamtkonferenz vorgestellt. Im Mai wurde das Konzept in mehreren Schulleitungssitzungen verfeinert und schließlich am 14. Mai dem Schulelternbeirat vorgestellt. Auf deren Wunsch wurde dann ein Flyer erstellt, der alle Eltern und Interessieren kurz und anschaulich über das Konzept informieren sollte und gleichzeitig zu einem thematischen Abend in der Schulaula einladen sollte, der am 26. Juni 2013 stattfand. Dazwischen wurden auch die Jahrgangssprecher (10. Juni) und Jahrgangsteams (17. Juni) und die Gesamtkonferenz am 27. Mai informiert und in die Beratung einbezogen. Es folge im Juli die Abstimmung in Schulelternbeirat, Schülervertretung und Schulkonferenz. Die Ergebnisse waren deutlich für das Konzept.

Schülerrat: 3.Juli 2013 20 ja, 3 nein, 2 Enthaltung
Schulelternbeirat 3.Juli 2013 einstimmig (14)
Gesamtkonferenz 1.Juli 2013 35 ja, 7 nein, 6 Enthaltung
Schulkonferenz 3.Juli 2013 einstimmig (8)

Wir hoffen auch, mit diesem Konzept die Belastung beim heimischen Hausaufgabenmachen zu verringern, das Üben, Vertiefen und Fördern effektiver zu machen und selbstständiges Lernen zu fördern. Wir möchten, dass unsere Schule auch weiterhin durch zusätzliche Lehrerstunden und finanzielle Mittel in der Lage bleibt, die vielfältige Ausstattung und das Angebot am Nachmittag so gut zu erhalten wie bisher. Mit Beginn des Schuljahres 2013/14 starten wir die Veränderungen und werden es fortlaufend den Gegebenheiten und Anforderungen anpassen.